Gesundheits-News: Pflegeroboter immer gefragter
Vor Kurzem galten Roboter noch als reine Science Fiction, doch chinesische und südkoreanische Altersheime haben schon erste Testphasen mit Pflege- und Servicerobotern begonnen.
Eine aktuelle Studie geht davon aus, dass in wenigen Jahren auch in Europa und Deutschland die ersten Roboter in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden. Dies ist, mit Hinblick auf die immer älter werdende Gesellschaft, wohl auch künftig nötig, will man die gewohnte Servicequalität aufrecht erhalten. Doch bevor humanoide Roboter Senioren betreuen, also ihnen etwa beim Einkaufen helfen, die Wohnung reinigen oder gebrechliche Personen beim Aufstehen unterstützen, werden noch viele Jahre Forschung und Entwicklung notwendig sein.
Intelligente Rollstühle und Roboterarme
Was jedoch schon in wenigen Jahren Realität sein könnte, sind etwa intelligente Rollstühle. Diese können etwa mithilfe von speziellen Sensoren und einer Internetverbindung die Körperfunktionen ihrer Besitzer überwachen und im Notfall sofort Alarm schlagen. Ebenfalls möglich ist ein GPS koordiniertes Steuersystem, das den Rollstuhlbesitzer etwa im Notfall ins nächste Krankenhaus oder zum nächsten Arzt bringt, oder den Patienten wieder nach Hause lotst, sollte dieser sich verirrt haben. Künftig wird man beim Rollstuhl kaufen also nicht nur auf eine solide Verarbeitung und Qualität achten, sondern auch auf etwaige, intelligente Zusatzfunktionen.
Ein anderer Zukunftsmarkt sind intelligente Arm- oder Beinprothesen oder sogenannte Roboterarme. Da Deutschland aus dem Automobilsektor und anderen Industriezweigen über ein solides Basiswissen verfügt, räumen Experten den deutschen Firmen gute Chancen ein, künftig auf dem globalen Robotermarkt erfolgreich agieren zu können.
Sommerzeit und ihre Folgen
Ende März ist es wieder einmal soweit: die umstrittene Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit wird am letzten Märzwochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr vorgenommen. Dann verlieren wieder sämtliche EU-Bürger eine Stunde, die im Winter gewonnen wurde. Wissenschaftler warnen aber seit Langem vor den Folgen für den empfindlichen Bio-Rhythmus des Menschen. So steige etwa die Zahl der Herzinfarkte kurz nach der Umstellung um bis zu 15 Prozent an. Dazu kommt, dass ein Großteil der Menschen sich schlapp und müde fühlt und die allgemeine Leistungsfähigkeit darunter leidet. Energieexperten bemängeln zusätzlich, dass das eigentliche Ziel, nämlich Energie zu sparen, nicht erreicht werde. Zwar sei es durch die Umstellung länger hell, wodurch weniger Licht angemacht werde, jedoch sei es frühmorgens dadurch länger dunkel und kälter, was zu einem erhöhten Heiz- und Strombedarf führe. Im Endeffekt werde überhaupt keine Energie eingespart, wodurch die Umstellung komplett sinnlos wäre. Trotz all dieser Bedenken konnten sich die europäischen Regierungen nach wie vor nicht darauf einigen, die fragwürdige Zeitumstellung wieder abzuschaffen. Empfindlichen Menschen raten die Mediziner daher, schon ein paar Tage vor der Zeitumstellung früher ins Bett zu gehen, um den Organismus so langsam an die Umstellung zu gewöhnen.
