Erektionsstörungen – wenn es plötzlich nicht mehr klappt

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Es ist ein Thema, über das nur wenig gesprochen wird, dabei leidet fast jeder fünfte Mann mindestens einmal in seinem Leben an einer Erektionsstörung. Die Ursachen können ganz unterschiedlicher Natur sein. Das Gefühl, welches die Störung mit sich bringt, ist jedoch bei den Meisten ein ganz ähnliches und Scham und Depressionen können die Folge sein. Dabei kann man in den meisten Fällen leicht etwas gegen die Dysfunktion tun.

Erektile Dysfunktion

Im normalen Sprachgebrauch verwendet man für Erektionsprobleme oftmals den Begriff der Impotenz, der jedoch medizinisch sehr ungenau ist und zudem oftmals negativ konnotiert wird. Korrekt ist hingegen die Bezeichnung erektile Dysfunktion, die den Fall meint, in dem eine Erektionsstörung regelmäßig und wiederholt auftritt. Dabei kann sowohl gemeint sein, dass der Penis keine ausreichende Steifheit mehr erlangt, um Geschlechtsverkehr zu haben oder diese nicht lang genug aufrecht erhalten werden kann, um noch Spaß im Bett zu erleben.

Die Ursachen

Eine erektile Dysfunktion kann in jedem Alter auftreten, auch wenn die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter steigt. Die Ursachen können sowohl psychischer wie auch physischer Natur sein, doch nur selten, in zirka 20 Prozent der Fälle, sind die Ursachen ausschließlich psychisch und durch Stress, Druck oder Beziehungsprobleme verursacht. Viel häufiger und wahrscheinlicher ist dagegen eine Mischung aus seelischen und organischen Problemen.
Körperliche Ursachen liegen vor allem in einer Veränderung der Blutgefäße, Stoffwechselstörungen oder Störungen des Hormonhaushalts begründet, die wiederum verschiedene Ursachen haben können. Häufig sind es Medikamente oder Operationen, die ursächlich in Frage kommen, genauso können aber auch Diabetes, erhöhte Blutfettwerte oder eine Verengung der Blutgefäße, die oftmals durch den Lebensstil begründet ist, für die Dysfunktion verantwortlich sein. Eine erweiterte Zusammenfassung möglicher körperlicher Gründe kann man auch auf dieser Informationsseite von fid-gesundheitswissen einsehen: http://www.fid-gesundheitswissen.de/urologie/erektionsstoerungen/.

Was Mann tun kann

Es ist völlig normal, dass es vereinzelt vorkommt, dass der Penis einmal nicht so wie Mann selbst will, doch wenn dies häufiger vorkommt und die Probleme über einen gewissen Zeitraum anhalten, sollte man besser aktiv werden und auf keinen Fall versuchen das Problem nur mit sich alleine auszumachen. Erster Ansprechpartner sollte im besten Falle der Partner sein, mit dem man offen und ehrlich über die Probleme und die damit verbundenen Sorgen spricht. Wenn die Ursachen rein psychischer Natur sind und vielleicht mit Ängsten rund um die Beziehung, Stress im Berufsleben oder Sorgen um die eigene Attraktivität zusammenhängen, kann ein offenes Gespräch bereits wahre Wunder bewirken. Wenn das Problem sich so jedoch nicht beheben lässt, ist ein Arztbesuch unbedingt empfehlenswert, denn nur auf diesem Weg gibt es die Möglichkeit auch körperlichen Problemen auf die Schliche zu kommen. Das Wichtigste bei allen Maßnahmen ist und bleibt der offene Umgang mit der Problematik, was keinen Grund zur Scham darstellt, sondern, wie jedes andere Problem, offen und im Zweifel mit ärztlicher Unterstützung angegangen werden sollte.

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